My Father Flor de las Antillas Toro
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My Father
BESCHREIBUNG
Die My Father Flor de las Antillas Robusto, Belicoso, Toro und Toro Gordo ist eine Liebeserklärung an das kubanische Erbe der García-Familie – umgesetzt mit den besten Tabaken aus Nicaragua und der legendären Handschrift der My Father Factory in Estelí. Diese Serie wurde 2012 weltberühmt, als die Toro bei Cigar Aficionado zur „Cigar of the Year“ gekürt wurde. Das merkt man vom ersten Zug an: cremig, rund und zugleich vielschichtig – mit genau der feinen Würze, für die Don Pepín und Jaime García stehen.
Blend & Stil: Box-Pressed, Sun Grown, nicaraguanisch
Flor de las Antillas ist als Box-Pressed-Linie konzipiert und trägt ein sonnengewachsenes Deckblatt aus Nicaragua von den García-eigenen Feldern. Darunter arbeiten nicaraguanisches Umblatt und nicaraguanische Einlagetabake – ein klarer Fokus auf Herkunft, Reife und Balance. Optisch begeistert die Zigarre mit ihrem rötlich-braunen, leicht öligen Deckblatt, der kunstvollen Banderole im Vintage-Stil und dem typischen roten Band am Zigarrenfuss. Das Ergebnis ist ein „Cubanesque“ Rauchgefühl: weich am Gaumen, aber mit Struktur und aromatischer Tiefe.
Vier Formate – ein Charakter
Die Robusto ist der perfekte Allrounder: kurzer Genuss, voll da, ohne Hektik. Die Belicoso bringt durch die spitzere Kopfform oft etwas mehr Fokus und Präzision in die Aromen. Die preisgekrönte Toro zeigt die Serie besonders ausgewogen – cremig, elegant und lang im Nachhall. Und wenn du maximale Rauchzeit möchtest, ist die Toro Gordo ideal: kühlerer Rauch, viel Volumen und eine entspannte Entwicklung bis zum letzten Zentimeter.
Aromaprofil: cremig-würzig mit Kakao & Zeder
Im Geschmack dominieren Zedernholz, feine Röstaromen und ein Hauch Kakao/Schokolade, begleitet von Gewürzen wie Muskat und weissem Pfeffer. Die Textur bleibt dabei oft angenehm cremig, mit einer sanften Süsse im Hintergrund. Eine Zigarre, die zu Espresso, Rum oder auch einem milden Whisky genauso passt wie zum entspannten Feierabend.
Tasting Bericht
Zigarren aussen: rötlich-braun, ölig, rotes Band
Zigarren innen: box-pressed, sauber gerollt
Rauch: cremig, süsslich, viel Rauchvolumen
Geschmack: Zeder und Erde, dazu Kakao/Schokolade und Röstaromen; Muskat und weisser Pfeffer sorgen für elegante Würze, im Finish lang und rund.
Brand: meist gleichmässig, stabil
| Stärke | 4 |
|---|---|
| Aroma | 5 |
| Länge | 152 mm |
| Ringmass | 52 |
| Durchmesser | 20.6 mm |
| Rauchdauer | 65 min. |
| Format | Toro |
| Aromatisiert | Nein |
| Form | Parejo |
| Angeschnitten | Nein |
| Aromabewertung | Creme ,Gewürze ,Holz ,Kakao ,Pfeffer ,Toast |
| Rauchvolumen | mittleres Rauchvolumen |
| Alutubos | Nein |
| Herstellung | von Hand |
| Konstruktion | Longfiller |
| Limited Edition | Nein |
| Boxpressed | Ja |
| Maduro | Nein |
| Tabacalera | My Father Cigars S.A. |
| Deckblatt Land | Nicaragua |
| Deckblatt Eigenschaft | Sun Grown |
| Umblatt Land | Nicaragua |
| Einlage Land | Nicaragua |
| Herkunft | Nicaragua |
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1 Bewertung
19. Juli 2026 18:37
Gut verarbeitete Zigarre
Die My Father Flor de las Antillas Toro ist eine gut verarbeitete Zigarre, die technisch einige positive Eigenschaften mitbringt. Der Tabak ist allerdings etwas kompakt gerollt, wodurch das Zugverhalten für meinen Geschmack etwas zu straff ausfällt und man stärker an der Zigarre ziehen muss. Der Abbrand war hingegen sehr regelmässig und die Asche angenehm kompakt - beides Punkte, die mir technisch sehr zusagen. Aromatisch zeigte sich die Zigarre von Beginn an mit dezenten Dieselnoten, begleitet von leichten Pfeffernuancen und holzigen Aromen. Die Rauchentwicklung war eher gering bis mittelmässig. Vom Format und der Haptik her gefällt sie mir grundsätzlich sehr gut und liegt angenehm in der Hand.
Leider konnten mich die Aromen nicht vollständig überzeugen. Sie blieben für meinen Geschmack zu dezent, entwickelten wenig Tiefe und wirkten über weite Strecken etwas monoton. Dadurch fehlte mir die Spannung und der Genuss, den ich von einer Zigarre erwarte. Bereits ab der Mitte des zweiten Drittels entschied ich mich deshalb, sie zur Seite zu legen und ausbrennen zu lassen.
Was mir zusätzlich negativ aufgefallen ist, war der meiner Meinung nach hohe Nikotingehalt. Dieser führte bei mir zu leichten Kopfschmerzen und hat das Raucherlebnis leider zusätzlich beeinträchtigt.








